Grad noch rechtzeitig…
… um allen Eisenteilchen samt Familien, allen Eisenteilchen-Unterstützern, -Freunden und -Groupies sowie der Singlespeedgemeinde und dem Rest der Welt ein gesundes, friedliches, erfolgreiches und gutes neues Jahr zu wünschen!
PS: Grad lief noch die Endabnahme des neuen Sportgerätes, das doch noch 2009 fertig geworden ist:

Hier die ersten Freiluftbilder:




Wenn das mal gut geht.
Vor lauter Nervosität wache ich schon vor dem Weckerklingeln um 6.47 Uhr auf. Wenn das mal gut geht. Aber Kneifen gilt nicht - also sitze ich kurz nach sieben im Eisenteilchen-Teamtrikot vor meinem Müsli.
Pünktlich halb acht holen mich Renato und Odessit zur CTF in Bottrop ab.Im Auto herrschen tropische Temperaturen, weil Renato seine frisch gewaschene Radkleidung auf der vollaufgedrehten Heizung trocknet. Man lernt eben nie aus…
Kurz vor 9 Uhr erreichen wir den Parkplatz vor der Zeche Prosper Haniel.

Renato begrüßt noch Olaf und Christoph, zwei Freunde, deren Räder er auch mit transportierte. Dann stößt noch odelay aus dem Eingangradforum mit einem schicken Vitus-Querfeldeinrad (mit historischen Lenkerendschaltern) zu uns.
Odessit und ich wollen unsere Startnummern abholen. Dabei sind wir ziemlich von dem Andrang überrascht, der in der Anmeldehalle herrscht.
Kurz nach halb zehn gibt es den Startstempel und wir sind auf der Strecke. Wenn das mal gut geht.
Aber es läuft. Die Runde ist gut ausgeschildert, die Sonne kommt immer mehr durch und noch kann ich mit den anderen halbwegs mithalten - selbst an den Anstiegen und den ersten Trails. Auf dem Anstieg zur Halde Haniel traue ich meinen Augen kaum, als uns bikegeissel aus dem Eingangradforum entgegenkommt - auf einem geschalteten Rad!
Am ersten Kontrollpunkt auf der Halde treffen wir Olaf und odelay wieder, die doch etwas schneller als wir unterwegs waren.

Kurze Zeit später sitzen wir wieder auf dem Rad: odelay und Olaf vorneweg, Christoph und die Eisenteilchen hinterher. Das war übrigens der letzte Blick vor dem Ziel auf die Hinterräder der beiden Vornewegfahrer. Die Krönung der Abfahrt war die Durchquerung des Schlammlochs. Noch war es ca. 10-15 cm tief.

So langsam merke ich aber, daß die Anstiege doch etwas länger und giftiger sind als die im Münsterland. Aber ich mußte ja unbedingt den Singlespeeder nehmen.

Die Strecke führte über mehrere Abraumhalden, deren Gipfel mit einigen Kunstwerken versehen sind. Odessit, ich glaube, das ist das beste Foto der CTF:

Zwischen dem zweiten und dritten Kontrollpunkt hatte Christoph leider ein ziemliches Tief, durch das er sich aber bravourös durchgebissen hat.
Überall wurden Teile der alten Kohleförderanlagen als Industriedenkmäler in die Gegend drapiert:

Am letzten Anstieg (dem zweiten zur Halde Haniel) gab es dann die ersten Ausfallerscheinungen: Renato wollte nicht mehr auf den Hügel. Aber ich wollte es noch wissen und fuhr hoch. Kurz darauf folgte Odessit, Christoph - und Renato. Allerdings waren wir Eisenteilchen etwas schneller unterwegs als Christoph, der uns dann irgendwann im Anstieg verloren ging. Wir warteten an einer Wegkreuzung, aber als er nach ein paar Minuten nicht kam, sind wir losgefahren. Renato und Odessit fuhren jedoch nicht komplett mit bis zum Kontrollpunkt, sondern wendeten kurz vorher und genossen die Abfahrt zum Ziel. Als ich am Kontrollpunkt ankam, war der schon fast weg, gab mir aber netterweise noch den Stempel - sonst hätte ja jeder sagen können, ich wäre nicht oben gewesen… Bei der Abfahrt hätte ich besser auf den “offiziellen” Weg verzichtet: Es ging noch mal durch das erwähnte Schlammloch, das nach einigen hundert MTB-Durchfahrten deutlich an Tiefe gewonnen hatte. Im Ziel stellte sich dann bei Bratwurst und Pils heraus, daß Christoph einfach die kürzeste Strecke zum letzten Kontrollpunkt genommen hatte und uns quasi überholte, ohne uns einzuholen…

Die CTF war eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der man über die Verpflegungsengpässe an den Kontrollpunkten hinwegsehen muß - schließlich kamen statt der erwarteten 400 Leute ca. 600… Die Strecke war sehr schön, mit einem höheren Trailanteil als 2007, allerdings auch mit höherem Asphaltanteil. Das Team Eisenteilchen hat eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung präsentiert: über die komplette Strecke wurde unterstützt und gemeinsam gefahren. Und die Eisenteilchen stellten den einzigen Singlespeeder der Veranstaltung…
Zwei Teilchen im Teuto gesichtet
Hilter. Teilchen Odessit und Teilchen Renato wurden heute, zwecks Vorbereitungstraining zum großen Leidenstag in Wetter, bei Kalle zu Gast gesichtet. Nicht zu übersehen war, dass die beiden Sportler die auffälligen frischgedruckten Teamtrikots anhatten. Das setzte Akzente! Odessit und Renato bewältigten die technisch anspruchsvolle Strecke mit Bravour und ohne Stürze …





(Es sieht nicht so aus - es war steil)



x-toph goes singlespeed!
Nun haben wir ihn endlich soweit. Eine der letzten Bastionen ist gefallen:
x-topf, das rasanteste Eisenteilchen, verringert seine Schaltmöglichkeiten auf das Minimum! Sein umgebautes Giant-XTC-Rennbrikett lässt zwar noch ein bisschen die Kette hängen, aber sieht dafür pfeilschnell aus. Das Gesamtgewicht soll nach zuverlässigen Quellen bei etwas über 8kg liegen!
Das gesamte Team hofft, dass er den hohen Erwartungen an seine SiS-Performance gerecht werden kann.
Die Zeit: SiS - 1 Woche
NUR NOCH EINE WOCHE, und dann ist es endlich so weit: Das weltbeste MTB-Rennen wird ausgefochten! Also i freu mi, und die Vorbereitungen des Team Eisenteilchen laufen auf Hochtouren. So trifft sich die westfälische Fraktion, bestehend aus dem humpen, rayman und OliT, am Montag zu einem geheimen Planungsmeeting mit Gastfahrer renato. Thema natürlich: Renntaktik, Wechselmodi, und nicht zuletzt, welche Rasiercreme sich am Besten für die Beine eignet !!
Hach, das wird schööööön!
